Stress – Die Ursache aller körperlichen und psychischen Störungen?

Verändern Sie sich!
Der Mensch hat ein starkes unbewusstes und genetisch angelegtes Verhalten, das man Instinkte nennt.
Diese Instinkte schützten uns vor tausenden Jahren vor den Gefahren des Alltags.
Es sind:

  • Der Herdentrieb, der uns in der Gemeinschaft glücklich sein lässt,
  • der Spieltrieb der uns Neues ausprobieren lässt,
  • und der Überlebenstrieb der dafür sorgt, das unser Körper Energie aufwendet wenn es sinnvoll erscheint und Energie spart, wenn es möglich ist.

Wenn wir etwas als schlecht beurteilen, es nicht mögen, aus eventuell unterschiedlichen Betrachtungsweisen oder Ansichten, dann gehen wir angetrieben durch unsere Instinkte (Überlebenstrieb, Herdentrieb und Spieltrieb) in den Kampfmodus. Entweder wir laufen weg, stellen uns tot oder kämpfen. Unser Hormon Adrenalin (Stresshormon) ist dafür verantwortlich.

Stress und seine Auswirkungen

Stress wird vom Hypocampus, einem Bereich im Gehirn gesteuert, welcher auch für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich ist. Wird dieser Bereich zu oft und zu viel mit Stresshormonen bombardiert, fängt er an zu schrumpfen. Er kann den Stress nicht mehr regulieren. Stress setzt im Körper eine Reihe von Vorgängen in Gang die alle vorwiegend durch den Sympathikus, einem Regulationskreislauf im Körper dessen Gegenspieler der Parasympathikus ist, gesteuert werden. Bei Stress steht unser Sympathikus unter Dauerfeuer. Das kann bis zum Zusammenbruch des Systems führen, dieser Zustand ist in der Medizin als Burn Out bekannt.
Stress lähmt unser Gehirn, Lernen, Erinnerungen und löst Organschäden auf Zellebene aus.
Unser Unterbewusstsein (UB) speichert alle Erfahrungen und Erlebnisse ab, und versucht ständig, uns anzupassen an die täglichen Anforderungen des Lebens. Unser UB verfolgt immer nur ein Ziel:
Angst vermeiden & Freude gewinnen...

Wenn allerdings negative Verhaltensweisen im Unterbewusstsein abgespeichert werden, hat es keine andere Chance, als diese negativen Verhaltensweisen immer wieder zu aktivieren. Klar, wir haben ja durch andauernde Erfahrungen und Wiederholungen gelernt, dass das so richtig ist. Es kann nur aus Erfahrungswerten schöpfen, kann nicht logisch denken, kann auch keine neuen Wege gehen, es sei denn wir geben ihm bewusst neue Erfahrungen.
Menschen sind "Rudeltiere". Das liegt uns in den Genen, im Rudel haben wir die größten Chancen zu Überleben, deshalb ist auch ein Grundinstinkt, eine gute und hohe Stellung im Rudel zu erreichen und zu halten. Dieser Instinkt lässt uns wachsen, weiterentwickeln und er lässt uns über uns hinaus wachsen.

BurnOut entsteht

Ein Kreislauf entsteht. Der Wille nach Verbesserung führt meistens durch den äußeren Druck und die innere Schwäche des Selbstbewusstseins zu Stress und später zum Burn Out. Stress blockiert unsere Fähigkeiten und negative Erfahrungen sind vorprogrammiert.
Wenn unser Verstand das akzeptiert, nehmen wir den Platz z.B. als Schüler mit schlechten Noten ein und fühlen uns hilflos, wir gehen in die Opferhaltung. Wir wissen aus unseren Erfahrungen heraus einfach keinen bewussten Weg, um da heraus zu kommen.
Rebelliert der Verstand, dann entsteht ein Konflikt zwischen dem Unterbewusstsein und dem Verstand. Man möchte gern etwas verändern, weiß aber nicht wie. Die Folge sind Grübeln, Stimmungsschwankungen und noch mehr Angst und wieder Stress.
Wir verlieren Energie, fühlen uns Antriebsschwach und Kraftlos und fangen an entweder durch Ärger und Wut oder Traurigkeit und Angst der Situation zu entkommen. Dies alles sind unbewusste Verhaltensweisen, auch hier versucht unser UB wieder uns zu schützen. Diese Ausweichaktionen können bis zu psychosomatischen Erkrankungen führen, also bis auf die Zellebene. Jede körperliche Erkrankung ist ein Symptom, das uns auf ein psychisches Fehlverhalten hinweisen will.
Anders ausgedrückt kann man sagen, hinter jeder körperlichen Krankheit steckt ein Konflikt, den das UB allein aus den Erfahrungen nicht lösen kann.
Nun ist es so, dass gleiches gleiches anzieht, negatives zieht negatives an, und positives zieht positives an. Unsere innere Einstellung, unsere Gedanken spiegeln sich im Außen. Wenn wir nun in der Opferrolle festsitzen und grübeln oder aggressiv sind, dann werden wir auch im Außen immer mehr von diesen negativen Erfahrungen in unser Leben ziehen. (Was du säst, das erntest du.)

Die Lösung für Burn Out

Um diesen inneren Konflikt zu lösen ist es notwendig, auf neutrale Art und Weise nach innen zu gehen, um unsere Erlebniswelt zu verändern. Wir geben dem Unterbewusstsein somit neue Erfahrungen. Das ist Transformation. Negative Erlebnisse und Handlungsweisen werden um erlebt.
Das geschieht am besten in der Trance. Die Trance bildet das Fahrzeug zu unserem Unterbewusstsein, der kritische Teil des Verstandes wird umgangen, somit ist es möglich, unsere Erfahrungen wertfrei positiv zu gestalten.
Wir programmieren unser Unterbewusstsein wie bei einem Computer neu mit zeitbezogenen und positiven realistischen Programmen. Diese neuen und zeitbezogenen Programme im Unterbewusstsein bilden mit einigen Wiederholungen einen Automatismus, so wie z.B. Atmen, Herzschlag, Trinken, Autofahren, Fahrradfahren etc.!