Behandlung von ADS / ADHS
Eine ADS-Diagnose ist immer eine Ausschlussdiagnose. Der Ausschluss anderer Ursachen sowie die Summe von vielen Einzelbeobachtungen über einen längeren Zeitraum erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ADS vorliegt. ADS lässt sich nicht durch eine Blutuntersuchung, ein EEG oder einen anderen medizinischen bzw. psychologischen Test nachweisen. Der Psychologe Holowenko (1999, 25) schreibt: "AD/HS ist eine medizinische Diagnose. Aber gegenwärtig ist es durch keinen medizinischen Test nachzuweisen." Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Ursache
Aus unbekannten Gründen soll es bei ADS zu einer mangelhaften Durchblutung in bestimmten Hirnarealen kommen. Das habe zur Folge, dass für die Reizübertragung zuständige Botenstoffe (Dopamin, Noradrenalin, Serotonin) in unzureichender Menge ausgeschüttet und/oder zu schnell abgebaut werden. Vor allem die Signalübertragung vom Frontalhirn zu tiefer liegenden Hirnstrukturen scheint gestört zu sein. Darüber hinaus wird vermutet, dass die motorische Unruhe hyperaktiver Kinder ein Versuch ist, die Durchblutung anzuregen und den Botenstoffhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Ungeklärt ist jedoch, was Ursache und was Wirkung ist: Möglicherweise sind die messbaren Vorgänge im Gehirn nicht Ursache, sondern Folge psychischer Prozesse.
In einem ganzheitlichen Zusammenhand wird ADHS 7 ADS nicht als Krankheit angesehen.
Es ist eher ein Versuch des Kindes sich dem ständig wachsenden Leistungsdruck, der fehlenden Aufmerksamkeit der Eltern verursacht durch Stress, oder den gesellschaftlichen Normen zu entziehen.
Meist treffen alle 3 Faktoren aufeinander, Sodas ein Kind nur noch den Ausweg sucht, zu handeln, unkontrolliert und manchmal wirr.
Es gibt auch noch eine weitere mögliche Ursache die ich hier aufführen möchte... Viele oder die meisten unserer heute geborenen Kinder sind von Geburt aus anders. Sie kennen vielleicht das Phänomen der Indigokinder?
Laut Studien in den USA ist seit den 90er Jahren fast jedes 2. Kind als Indigokind einzustufen. Diese Kinder, unsere Kinder haben verborgene Fähigkeiten die es lohnt zu finden, und sie alle haben Probleme mit unserem Verständnis für Recht und Ordnung! Denn Sie läuten ein neues Menschengeschlecht ein. Eindeutige Studien und Forschungen mit diesen Kindern haben schon seit Jahren die Regierungen vieler Länder wie z.B. Russland, China, Deutschland, USA dazu veranlasst, Schulen für übersinnlich begabte Kinder zu eröffnen.
Informieren sie sich, das Internet ist voll von Informationen zu diesem Thema.
Also: KEIN Kind hat eine Krankheit namens ADS oder ADHS!
Vielmehr sind unsere Kinder unsere Lehrer und zeigen uns mit ihren Taten, was wir in unserem Leben ändern sollten!
Behandlung
Die besten Erfolge lassen sich durch eine Kombination verschiedener therapeutischer Maßnahmen erzielen. Je nach Alter des Kindes sowie Art und Ausprägung des ADS kommen in Frage:
- Gespräche mit einem qualifizierten Therapeuten
- Beratung von Eltern
- Familientherapie, Familienaufstellungen
- Ergotherapie
- Physiotherapie (Bewegungstherapie bei motorischen Störungen)
- Lerntherapie (bei LRS/Legasthenie oder Dyskalkulie)
- Logopädie (bei sprachlichen Entwicklungsverzögerungen)
- Hippotherapie (Therapeutisches Reiten)
- Delfintherapie
- Ritalin heilt ADS/ADHS nicht.
- Ritalin ist kein Beruhigungsmittel.
- Ritalin ist kein Medikament gegen schwieriges, zur Gewohnheit gewordenes Verhalten.
- Ritalin kann einem Menschen nicht soziale Fähigkeiten oder den Umgang mit Gefühlen beibringen.
- Ritalin ist kein Mittel für bessere Schulnoten, eine höhere Motivation, Begabung oder Intelligenz.
- Ritalin macht bei oraler Einnahme in der üblichen Dosierung nicht körperlich abhängig.
- Wenn Ritalin wirkt, beweist dies nicht, dass ADS/ADHS vorliegt.
Behandlung mit Stimulanzien
In Deutschland wurden Psychostimulanzien erstmals in den 70er Jahren zur Therapie des Hyperkinetischen Syndroms (HKS) eingesetzt. Seit einigen Jahren wird in den Medien viel über Ritalin und verwandte Medikamente (Medikinet, Equasym) berichtet, doch nicht alles ist wahr. Wahr ist:
Ritalin wirkt stimulierend. Der darin enthaltene Wirkstoff Methylphenidat regt die Durchblutung im Hirn an. Etwa 80 Prozent der mit Stimulanzien behandelten Kinder werden dadurch ruhiger und können sich besser konzentrieren. Die motorische Unruhe lässt nach, die Impulsivität verringert sich und die Konzentrationsspanne wird größer. In vielen Fällen verbessert sich die Feinmotorik, was zu einer besseren Handschrift führt.
Diese Verhaltensänderungen sind jedoch nicht von Dauer: Sobald der Körper das Medikament abgebaut hat, ist das Kind genauso unkonzentriert und/oder unruhig wie zuvor.
Eine medikamentöse Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Syndroms sollte daher immer von therapeutischen Angeboten begleitet sein.
Jedes Medikament, das wirkt, zeigt zusätzlich unerwünschte Wirkungen.
Die häufigsten Nebenwirkungen von Stimulanzien sind Appetitlosigkeit und Schlaflosigkeit. Manche Eltern berichten, dass sich ihr Kind für nichts mehr zu interessieren scheint und dass Kreativität und Selbstbild leiden. Bei hohen Dosierungen kann es zu einer verstärkten Nervosität, einem stärkeren Herzschlag und Kopfschmerzen kommen.
Schwere Schädigungen sind bislang nicht nachgewiesen worden. Studien über die langfristigen Wirkungen von Stimulanzien stehen allerdings noch aus.
Die Gabe von Stimulanzien bei Verhaltensauffälligkeiten wird immer wieder kontrovers diskutiert. In manchen Fällen scheint es angemessen, das Leben des Kindes und seines sozialen Umfelds durch eine Medikation zu erleichtern. Andererseits gibt es Fälle, in denen zu schnell und ohne zusätzliche Therapien verordnet wird. An erster Stelle sollte daher eine umfassende, auch psychosoziale Faktoren berücksichtigende Behandlung stehen.
Behandlung bei Mayaki
Die Behandlung erfolgt genauso individuell und behutsam wie bei jedem anderen Klienten. Systemisches Familienstellen, Elterngespräche, Ruhe, Spiel, Spaß und der Kontakt zum eigentlichen Selbst des Kindes gepaart mit hypnotischen Sprachmustern oder einer Entspannungsreise bewirken eine eindeutige und anhaltende Verbesserung des Allgemeinbefindens und somit des Verhaltens des Kindes.
